Hörzeichen für den Hund
Man sollte bei Kommandos oder Aufforderungen immer die gleichen Worte wählen und diese immer so kurz wie möglich halten. Einsilbige Worte werden von ihm besser verstanden als etwa Sätze oder sogar Diskussionen. Die Kommandos werden auch nicht mehrmals gesagt, sondern immer nur einmalig. Durch die mehrmalige Wiederholung versteht er nur, das Kommando bestehe aus mehreren Worten. Also wird er sich erst nach dem 3. Mal setzen, wenn man das Kommando „SITZ“ immer 3 Mal ausspricht. Ideal ist es, wenn Hörzeichen mit Sichtzeichen kombiniert verwendet werden. Bei dem Kommando „SITZ“ zum Beispiel hebe ich den Zeigefinger.
Hier jetzt einige Hörzeichen, die allgemein angewandt werden:
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Sitz |
der Hund soll sich setzen |
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Platz |
der Hund soll sich legen |
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Bleib |
der Hund soll in der jetzigen Position bleiben |
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Fuß |
der Hund geht neben meinem linken Bein, ist aufmerksam |
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Komm |
der Hund muss kommen, darf aber nach Sichtkontakt weiterlaufen |
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Hier |
der Hund muss kommen und sich ruhig vor mich hinsetzen |
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Lauf |
der Hund darf sich frei bewegen |
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Steh |
der Hund bleibt in seiner Bewegung stehen und verharrt |
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Ansprechen mit Namen |
der Hund wird dadurch gerufen, mit dem Hörzeichen "HIER" |
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Aus |
der Hund soll das, was er im Fang hat, in meine Hand geben |
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Pfui |
der Hund soll die Schnauze abwenden und nichts aufnehmen |
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Hand |
der Hund geht neben meinem rechten Bein, ist aufmerksam |
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Fein / Toll |
der Hund wird mit einem Markerwort gelobt, innerhalb 2 Sekunden |
Diese Liste der Grundkommandos lässt sich mit etwas Phantasie durchaus um weitere nützliche Hörzeichen erweitern. Wenn Ihr Hund etwa das Kommando „Schütteln“ beherrscht, dann kann er das nach einem Regenspaziergang durch den Wald ja schon draußen erledigen und nicht erst im Wohnzimmer. Auch das Hözeichen "Anleinen" kann sehr hilfreich sein.
Lassen Sie sich etwas einfallen. Ihr Hund freut sich, etwas zu lernen!
Peter Hagenacker
Hundetherapeut-Ausbilder-Trainer-Sachverständiger
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